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Fertigungslehre - Druckgießen

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Fertigungslehre

Druckgießen

Anders als beim Kokillenguss erfolgt die Formgebung nicht durch Schwerkraft, sondern infolge hoher Druckeinwirkung. Der aufgebrachte Druck kann bis zu 20.000 $ N/mm^2 $ betragen.
Die Dauerform ist geschlossen und der Druck bleibt nach der Einbringen der Schmelze über den gesamten Erstarrungsvorgang hinweg konstant.

Merke

Werkstoffe, die sich für dieses Verfahren eignen, sind Magnesium, Kupfer, Aluminium und entsprechende Legierungen.

Das Druckgießen unterscheidet zwischen Warmkammerdruckgießen und Kaltkammerdruckgießen.

Warmkammerdruckgießen

Bei dieser Variante besteht die Gießeinrichtung aus einem angebauten Warmhalteofen mit einem in das flüssige Metall eingetauchten Druckbehälter. Das Einpressen erfolgt dabei hydraulisch.

Warmkammerdruckgießen
Warmkammerdruckgießen

Kaltkammerdruckgießen

Hierbei wird eine dosierte Menge der Schmelze vom Schmelzofen entnommen und der Druckgießmaschine zugeführt. Die Druckkammer ist kalt.

Kaltkammerdruckgießen
Kaltkammerdruckgießen