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Methodische Produktentwicklung

Synergieeffekte und Leistungspotentiales des Teams

Synergie
Synergie

Als Synergieeffekt beschreibt man die Wirkung eines Systems, welches größer ist als die Summe der Einzelwirkungen.

Voraussetzung für Synergie

Damit Synergie in einem System erfolgreich betrieben werden kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

Vorraussetzungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit

Grundsätzlich müssen überhaupt Synergiepotentiale vorhanden sein. Dabei dürfen Wissensbreite und Wissenstiefe nicht deckungsgleich sein und die Ergebnisse sollten dabei auch realisierbar sein.

Voraussetzungen für Gruppen-dynamische Wirkungen

Um gruppendynamische Wirkungen erzielen zu können muss die Teamarbeit durch folgende Größen gefördert werden:

  • Verhalten der Vorgesetzten
  • Führungsstils des Vorgesetzen
  • Verhalten der einzelnen Teammitglieder
  • Arbeitsklima in der zuständigen Abteilung

Weitere Leistungspotentiale eines Teams

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Leistungspotentiale sind Wissensbreite und Wissenstiefe (Wissensgrenze eines Einzelnen) sowie Teamdynamische Wirkungen

Im Rahmen des Hawthrone-Experiments sollten Teams gruppen-interne Verhaltensnormen entwickeln, freiwillig miteinander kooperien und sich von anderen Gruppen abgrenzen. Auch die Entwicklung eines gemeinsamen Verhaltenskodex ist für den Teamerfolg föderlich.

Es gibt Verhaltenstheorien, die helfen die oben gennanten Punkte erfolgreich umzusetzen und zu unterstützen wie beispielsweise:
• Soziometrie von Moreno
• Sozial-psychologische Feldtheorie (Wechselwirkungen zwischen Teammitgliedern und Moderatoren, da sich durch das Führungsverhalten und dem Führungsstil das Interaktionsklima und die Leistungsbereitschaft maßgeblich verändern können)

Teamdynamische Wirkungen und Teamarbeit

In Teams sollen immer bestimmte Wirkungen entstehen. Wir haben Ihnen einige davon nachfolgend aufgelistet:

Kognitive Wirkungen (assoziative Verknüpfung von Aspekten)
Motivationale Wirkungen (Teammitglieder können sich mit Aufgabe identifizieren)
Methodische Wirkung (Viele lassen sich nur in einem Team anwenden, da sie auf Interaktion der Teilnehmer aufbauen.)

Aus diesen Wirkungen ergeben sich im Idealfalls weitere positive Effekte und Charakteristika für das Team:

  • Gemeinsame Werte und Normen (z.B.: pünktliches Erscheinen)
  • Verhaltensregeln in der Teamarbeit (z.B.: Kein Stören durch Telefonate oder herauslaufende Mitarbeiter)
  • Verantwortung (Jeder einzelne kann der ganzen Gruppe schaden zufügen, z.B.: durch nicht-Fertigstellung einer Aufgabe)
  • Zivilcourage (Jeder kann jedem bei Problemen helfen)
  • Initiative (Jeder einzelne sollte sich integrieren)
  • Toleranz (Jeder lässt den anderen aussprechen)
  • Fairness (Jeder bringt seine Meinung so zum Ausdruck, dass sich keiner angegriffen fühlt)
  • Offenheit und Vertrauen (Persönliche und Private Dinge, vor allem emotionalem Ursprungs, bleiben zu Hause)

Weitere Anforderungen hinsichtlich Zielen und Ergebniskontrollen

  • Klare Zielformulierung (je genauer desto besser)
  • Zielbestimmung (Hinterfragung ob die Zielformulierung klar genug ist)
  • Delegation von Kompetenzen (Ausreichende Qualifikation der Mitarbeiter und Einhaltung von Termin-, Budget- und Personalkapazitäten)
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung der Teamarbeit (Steht der Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis, Einhaltung von Amortisationen)
  • Terminplan und Terminverfolgung
  • Kapazitätsplanung (bzw. Logistik)