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Baustatik 1 - Tragwerksmodell

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Baustatik 1

Tragwerksmodell

Die Idealisierung eines Bauwerks zur Berechnung von Kräften, Momenten, Verformungen etc. wird als Tragwerksmodell (auch statisches System) bezeichnet.

Die Idealisierung eines Tragwerks bei einer statischen Berechnung erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird das wirkliche Tragwerk in ein mit den Methoden der Statik berechenbares Tragwerksmodell überführt. Bei Stabtragwerken bezeichnet man das Tragwerksmodell auch als statisches System. Im zweiten Schritt wird für dieses Tragwerksmodell ein Berechnungsmodell festgelegt und mit einem geeigneten Berechnungsverfahren statisch untersucht.

Der erste Schritt ist die vorhandenen Lasteinwirkungen, wie zum Beispiel das Eigengewicht des Tragwerks, den auftretende Verkehr (z.B. bei Brücken und Straßen), die Einwirkung des Windes auf das Tragwerk, gegebenfalls auftretende Temperaturänderungen (Sommer und Winter), Schneelasten, Baugrundverschiebungen uvm. in ihrer Größe und Richtung zu ermitteln.

In dem Tragwerksmodell werden einzelne Elemente des Tragwerks vereinfacht zu Punkten, Linien oder Flächen reduziert und symbolisch dargestellt. Entscheidend ist hierbei, dass das Tragwerk die festgelegten Lasteinwirkungsn tragen kann. 

Danach ist es möglich mittels unterschiedlicher mathematischer Verfahren den Spannungs- und Verformungszustand des Tragwerkmodells zu berechnen.