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Fertigungslehre - Formverfahren mit verlorenen Formen

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Fertigungslehre

Formverfahren mit verlorenen Formen

Formverfahren mit verlorenen Formen sind, wie der Name bereits erahnen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass die Form nach einer einmaligen Anwendung nicht mehr genutzt werden kann. Die Form selber ist einteilig.

Bestandteile einer verlorenen Form:

Man erzeugt die Formen und die Kerne aus Formsanden.

Die gängigsten Formsande sind:

  • Quarzsand

  • Chromitsand

  • Zirkonsand

Damit diese Sande auch in ihrer Form bleiben werden natürliche oder chemische Bindemittel eingesetzt.

Die meistverwendeten Bindemittel sind:

  • Zement,

  • Gips,

  • Kunstharze,

  • Bentonit,

Weitere Zusatzstoffe sind:

  • Wasser,

  • Kohlenstaub

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Auf weitere verlorene Formen mit anderer Zusammensetzung (bspw. Styropor) gehen wir in einem späteren Teil des Kurses ein.

Besonderheit der verlorenen Form

Hat man aus allen Bestandteilen eine Form und gegebenenfalls Kerne hergestellt, so ist das Ziel, dass diese nach dem Gießvorgang und der Erstarrung des Gussstücks infolge der thermischen Beanspruchung zerfallen. Dies ermöglicht ein leichtes Entnehmen des Gussstückes und die Bestandteile der zerfallenen Form können über einen Stoffkreislauf nach einer Aufbereitung für eine erneute Herstellung einer verlorenen Form verwendet werden.

Anwendungsbereiche

Das Formverfahren mit verlorenen Formen findet sowohl in der Einzelfertigung als auch in der Großserienfertigung seinen Einsatz.