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Werkstofftechnik 1 - Durchschallungsverfahren

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Werkstofftechnik 1

Durchschallungsverfahren

Die Entwicklung des Durchschallungsverfahren geht auf das Jahr 1929 zurück und wurde von Sokolof erstmals erfolgreich getestet. Mit Hilfe des Durchschallungsverfahren können Fehler in Bauteilen sichtbar gemacht werden. Hierzu zählen herstellungsbedingte Fehler wie Poren oder Lunker, aber auch Risse infolge von Bauteilbelastungen im Betrieb. Hierzu wird das Bauteil mittels Schallwellen "durchleuchtet". Je nach Dichte und geometrischer Beschaffenheit ist die Schallintensität hoch oder niedrig zu wählen. 

Aufbau der Untersuchungsapparatur

Durchschallungsverfahren mit/ohne Bauteilfehler
Durchschallungsverfahren mit/ohne Bauteilfehler

Oberhalb und unterhalb des Bauteils werden passende Prüfköpfe [Sender und Empfänger] an gegenüberliegenden Positionen angebracht. 

Prüfvorgang

Das Bauteil wird nun entweder durch dauerhaften Ultraschall oder Ultraschallimpulse rasterartig untersucht. Das vom Sender gesendete Signal wird vom Empfänger aufgenommen und die Daten werden an einen angeschlossenen Computer übermittelt, welcher das Signal bildhaft oder numerisch [in Zahlenwerten] ausgibt. Hierbei wird ausgenutzt, dass es bei der Durchschallung an fehlerhaften Stellen zu Abweichungen der Schallfrequenz kommt. Diese Abweichung wird mit dem Ausgangssignal verglichen. 

Prüfergebnisse

Diese Verfahren birgt zwar den Vorteil, dass es zerstörungsfrei durchgeführt werden kann und eine Aussage über die Qualität des Bauteils zulässt, jedoch besteht bei diesem Verfahren der gravierende Nachteil, dass gerade bei Bauteilen mit großem Volumen die Tiefe der fehlerhaften Stelle nicht genau lokalisiert werden kann. Gute Ergebnisse können dennoch bei dünnen, platten-artigen Bauteilen, wie Schalen oder Blechen, erzielt werden.