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Werkstofftechnik 2 - Thermoformen von Kunststoffen

Kursangebot | Werkstofftechnik 2 | Thermoformen von Kunststoffen

Werkstofftechnik 2

Thermoformen von Kunststoffen

Neben dem Blasen von Folien stellt das Streck- und Tiefziehen von Folien ein weiteres wichtiges Formgebungsverfahren dar. Ähnlich wie bei Verfahren aus der Metallverarbeitung werden Platten durch ein Vakuum in eine Form gesaugt (Negativ-Verfahren). Die Prozesstemperatur liegt jedoch weit unter denen der Metallverarbeitung. Eine andere Möglichkeit zur Formgebung stellt das Positiv-Verfahren dar. Hier wird die erwärmte Kunststoffplatte mit Druck auf die Form gedrückt, bis eine gewünschte Geometrie errreicht ist. 

Vakuumformen (Negativ-Verfahren)
Vakuumformen (Negativ-Verfahren)

Eingesetzte Kunststoffe

Auch hier werden vorzugsweise Kunststoffe wie PE, PP und PC eingesetzt, da sie gut erwärmbar sind und im Formungsvorgang nicht zerfließen. 

Negativ-Aspekte

Der Nachteil dieser Verfahren ist, dass der Kunstoff nicht als Granulat eingesetzt werden kann, sondern bereits als Halbzeug vorliegen muss. Es ist also Vorbearbeitung notwendig. Außerdem erzeugt diese Formgebungsverfahren im Vergleich einen hohen Abfall.