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Baustofftechnik 1 - Porosität

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Baustofftechnik 1

Porosität

Die Porosität beschreibt den Gehalt eines Baustoffs an Hohlräumen. Formal lässt sich dieser Anteil berechnen mit:

Methode

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Porosität: $ p = \frac{V_P}{V} $

  • $ V_P $ = Porenvolumen
  • $ V $ = Gesamtvolumen

 

Der Luftporenanteil wird häufig in % angegeben. 

Der Gehalt an Poren hat einen direkten Einfluss auf die Roh- und Schüttdichte. Aber auch das Verhalten des Baustoffs gegenüber Flüssigkeiten und Gasen ist relevant.

 

Neben dem prozentualen Porenanteil, hat auch die Art, Form, Größe und Verteilung der Poren eine Relevanz. 

Ausprägungen von Poren

Wir können drei Arten von Poren hinsichtlich ihrer Form unterscheiden:

  • geschlossene Poren (also nicht füllbar)
  • offene Poren
    -Kapillarporen
    -Haufwerksporen (durch Schüttungen)

Merke

Hier klicken zum AusklappenSchon an dieser Stelle solltest du dir merken, dass Haufwerksporen wie Kapillarporen wirken können. 

In der nächsten Abbildung siehst du die bildliche Unterscheidung von offenen und geschlossenen Poren:

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Arten von Poren

 

Die Poren in Baustoffen können auch hinsichtlich ihrer Größe unterschieden werden:

MikroporenDurchmesser $ < 10^{-7}  m$
KapillarporenDurchmesser $ < 10^{-3} m$
MakroporenDurchmesser $ \ge 10^{-7} m$

Wie du bereits weist hat die Porosität einen Einfluss auf die Eigenschaften eines Baustoffs. Die Bereiche, die in diesem Zusammehang relevant sind, haben wir dir aufgelistet:

  • Rohdichte
  • Festigkeit
  • Elastizitätsmodul
  • Widerstand gegen das Eindringen von Liquiden und Gase (Permeation, Diffusion und kapillares Saugen)
  • Widerstand gegenüber Korrosion
  • Wärmeleitfähigkeit
  • Stabilität des Volumens