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Anorganische Chemie - Wasserstoffbrückenbindungen

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Anorganische Chemie

Wasserstoffbrückenbindungen

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Die Wasserstoffbrückenbindung stellt eine Wechselwirkung dar. Es sind immer mindestens zwei Moleküle daran beteiligt. Die ungefähre Bindungsenergie erreicht eine Stärke von bis zu $ 40 \frac{kJ}{mol} $ 
Wasserstoffbrückenbindung
Wasserstoffbrückenbindung

Die Wasserstoffbrückenbindung ist eine Bindungsart, in welcher sich permanente Dipole bilden, die mittels Wasserstoffbrücken eine elektrostatische Anziehung erzeugen. Hierbei stehen zwei oder mehrere Moleküle über Wasserstoffatome in Wechselwirkung zueinander. Auf der einen Seite steht der Donator und auf der anderen Seite der Akzeptor. Der Donator ist ein negativ geladenes Atom, an welchem ein Wasserstoffatom kovalent gebunden ist. Beim Akzeptor handelt es sich um ein Atom mit einem freien Elektronenpaar. Diese entgegengesetzten Ladungen ziehen sich an, ohne dabei Elektronen zu übertragen. Diese Bindungsenergie ist hierbei jedoch sehr schwach ausgeprägt und liegt sehr weit unter den zuvor behandelten Bindungsarten

Anwendungsbeispiel

Beispiel

Hier klicken zum Ausklappen Wasser besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff. Wasserstoff hat eine positive Partialladung und Sauerstoff eine zweifache negative Ladung. Es bildet sich ein Dipol. Dadurch kommt es zur Bildung von Wasserstoffbrückenbindungen. Diese Bindung setzt sich aus zwei Wasserstoffatomen eines Molekül mit einem Sauerstoffatom eines anderen Molekül zusammen.  
Wasserstoffbrückenbindung
Wasserstoffbrückenbindung

Ohne diese Wechselwirkung der Wassermoleküle gäbe es keine Oberflächenspannung.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Ferner ist die Bindungsart besonders wichtig für die Ausbildung von Tertiärstrukturen von Makromolekülen. Hierzu zählen Proteine oder DNA.

Fluor $ F$, Stickstoff $ N $ oder Chlor $ Cl $ können auch als Bindungspartner anstelle von Sauerstoff wirken.