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Fahrzeugtechnik - Bremsflüssigkeiten

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Fahrzeugtechnik

Bremsflüssigkeiten

Bremsflüssigkeit
Bremsflüssigkeit

 

Bremsflüssigkeiten sind unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und müssen zeitgleich gestellten Anforderungen gerecht werden.

Anforderungen an Bremsflüssigkeiten

Anforderungsbereiche sind:

  • Siedepunkt
  • Viskosität
  • Wasserverträglichkeit
  • Korrosionsverhalten gegenüber Metallen
  • Wechselwirkung mit Elastomeren im Bremssystem

Normung von Bremsflüssigkeiten

Um dem Endverbraucher zu gewährleisten, dass die Bremsflüssigkeit auch allen Anforderungen entspricht, sind Bremsflüssigkeiten genormt. In der EU basieren die zugelassenen Bremsflüssigkeiten auf Polyglykol-Basis. Das macht sie hygroskopisch, d. h. sie können Feuchtigkeit aus der Umgebung binden. Die physikalische Eigenschaft ist besonders wichtig, denn ansonsten könnte sich bildendes Kondenswasser im Bremssystem in den Wintermonaten gefrieren. Wenn du dich jetzt fragst, warum überhaupt Kondenswasser ins Bremssystem gelangen kann, dann folgt hier die Antwort: Feuchtigkeit kann über die Entlüftungseinrichtung am Ausgleichsbehälter eingdringen. 

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Da Wasser ja bekanntlich einen Siedepunkt von 100 °C besitzt, senkt es in der Bremsflüssigkeit bereits ab einem Gehalt von nur 3 % dessen Siedepunkt von 270 °C - 300 °C [normal] auf 160 °C - 200 °C.
Aus diesem Grund empfehlen Fahrzeughersteller zur Risikoreduzierung, die Bremsflüssigkeit mit einer Regelmäßigkeit von 2 Jahren auszutauschen, da dann schon bis zu 6 % Wasser in der Bremsflüssigkeit vorliegen können. 

Wasser im Bremssystem kann zu einer Dampfblasenbildung führen, dann einen Ausfall der Bremse verursachen kann.