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Fahrzeugtechnik - Bremsrohrleitungen, Bremsschläuche

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Fahrzeugtechnik

Bremsrohrleitungen, Bremsschläuche

In diesem Kurstext gehen wir auf die Bestandteile einer modernen Bremsanlage ein, die die unterschiedlichen Komponenten miteinander verbinden. Wir unterscheiden hierbei Bremsrohrleitungen und Bremsschläuche sowie Stahlflexleitungen. 

Bremsrohrleitungen

Bremsrohrleitungen werden aus Stahl hergestellt, galvanisch verzinkt und in den meisten Fällen zusätzlich mit einem Polymer beschichtet. Der Werkstoff Stahl gewährleistet eine hohe Stabilität, die Galvanisierung und die Beschichtung schützen vor Korrosion.
Die Hauptaufgabe der Bremsrohrleitungen ist eine Verbindung zwischen den unbeweglichen Hydraulikkomponenten herzustellen. In den meisten Fahrzeugen sind die Rohrleitungen wie folgt dimensioniert:

  • Innendurchmesser di = 2,75 mm
  • Wandstärke dW = 1,00 mm
  • Außendurchmesser da = 4,75 mm

Zum Befestigen werden Schraubverbindungen auf die Rohrleitung geschoben und die Enden dann gebördelt. Das Bördeln ist eine Methode aus der Fügetechnik und hat gegenüber dem Schweißen den Vorteil, dass die Verbindung bei Bedarf wieder zerstörungsfrei gelöst werden kann. 

Bremsschläuche

Die Bremsschläuche setzen sich aus einem Innenschlauch, einem Außenschlauch und einem dazwischen liegenden, zweilagigen Gewebe zusammen. Speziell das Gewebe erlaubt einen zulässigen Druck von bis zu 200 bar. Die Enden der Schläuche werden auch hier mit Schraubverbindungen aufgepresst.

Bremsschläuche
Bremsschläuche

 

Sie werden in den Bereichen der Bremsanlage benötigt, wo Bewegungen und Federungen auftreten und Flexibilität verlangt wird. Dieser Fall tritt an den Rädern auf. 

Stahlflexleitungen

Stahlflexleitungen werden alternativ für Bremsschläuche an den Stellen eingesetzt, wo wenig Bewegung auftritt. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie geringere Aufweitungen besitzen.
Sie bestehen aus PTFE (Polytetrafluorethylen)-Leitungen und einem Edelstahlgeflecht, welches als Druckträger dient. In Bereichen mit hohen thermischen Einwirkungen wird zusätzlich als Schutzschicht ein Elastomer mit thermoplastischen Eigenschaften aufgetragen.