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Fertigungslehre - Verfahrensstufe 2: Schmelzen, Gießen, Erstarren und Entformen

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Fertigungslehre

Verfahrensstufe 2: Schmelzen, Gießen, Erstarren und Entformen

Bevor ein Gussstück gegossen werden kann, muss das Gussmaterial zuvor in der Gießerei erschmolzen werden. In den meisten Fällen geschieht dies parallel zur Herstellung der Formen. Je nach Material erfolgt der Schmelzvorgang in Schachtöfen, wie dem Induktionsofen, dem Herdofen und weiteren geeigneten Ofentypen.

In der nächsten Abbildung sehen Sie die Darstellung eines Schachtofens:

Schachtofen
Schachtofen

Nachdem das Gussmaterial geschmolzen ist, wird in Tiegeln die Zusammensetzung eingestellt. Häufig erfordert das Material eine Zugabe von Legierungselementen.

Gießen:

Liegt das geschmolzene Gussmaterial in seiner endgültigen Form vor, kann mit dem Gießvorgang begonnen werden.

Dabei kommen unterschiedliche Gießverfahren zum Einsatz:

  • Druckgießen, vor allem für Leichtmetalle und Zink

  • Niederdruckgießen, ähnlich wie Druckgießen

  • Schleudergießen, für Rohre und Ringe

  • Stranggießen, für Bleche und Drähte

    und

  • Schwerkraftgießen, trifft auf die oben beschriebenen Verfahren mit verlorenen Formen und Dauerformen zu.

Merke

Jedes Gießverfahren lässt sich anhand des Gießdrucks unterscheiden.