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 Viele Autoren betriebswirtschaftlicher Literatur haben in der Vergangenheit bereits versucht den Begriff „Planung“ eindeutig zu definieren. Leider haben so viele Menschen Definitionen aufgestellt, dass heute sehr viele verschiedene Ansätze bestehen, wie Planung zu definieren ist. Wir wollen hier gar nicht erst den Versuch machen, eine allgemeingültige Definition zu erarbeiten (was im Übrigen auch nicht möglich wäre), sondern wollen ein paar Merkmale herausstellen, die in den meisten Definitionen Verwendung finden:

  • Rationalität

  • Zukunftsbezogenheit

  • Gestaltungsorientierung

  • Subjektivität

Rationalität

Rationalität ist ein sehr wichtiges Merkmal der Planung, das unabdingbar für gute Planung ist. Rationalität bildet die Grundlage aller Überlegungen, Methoden und Bewertungsmaßstäbe, die bei der Planung verwendet werden.

Zukunftsbezogenheit

Zukunftsbezogenheit ist so wichtig, wie es auch trivial ist. Planung muss zukunftsbezogen entstehen und sollte die Ziele enthalten.

Gestaltungsorientierung

Planung sollte darüber hinaus auch gestaltungsorientiert sein, um die entsprechenden Ziele in der Zukunft umzusetzen.

Subjektivität

Subjektivität kann in vielen Fällen ein Problem darstellen, da Individuen, die planen, in manchen Fällen eigene Absichten verfolgen können und unter Umständen nicht die beste Planung für das Unternehmen, sondern für sie, entsprechend ihrer Präferenzen, aufstellen. Selbst wenn hier keine unterschiedlichen Zielsetzungen vorliegen, betrachten verschiedene Personen verschiedene Probleme unterschiedlich und bewerten diese auch verschieden. Das führt wiederum dazu, dass auch Fehler bzw. Probleme auftreten können, die aus der unterschiedlichen Bewertung resultieren.
Ein Stück weit wird dieses Problem geheilt durch die Tatsache, dass es sich bei der Planung in der Regel um einen multipersonellen Prozess handelt, der darüber hinaus auch in vielen Fällen revolvierend stattfindet.