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Unternehmensführung - Theorie nach Porter und Lawler

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Unternehmensführung

Theorie nach Porter und Lawler

Die Prozesstheorie nach Porter und Lawler, auch als Motivationsmodell bekannt, untersucht den Zusammenhang zwischen Motivation, Leistung und Zufriedenheit. Zur Klärung werden hauptsächlich vier Variablen in dem Modell verwendet. 

Kernvariablen

  1. Effort (Anstrengung)
  2. Performance (Leistung)
  3. Rewards (Belohnung) $\rightarrow $ intrinsisch/extrinsisch
  4. Satisfaction (Zufriedenheit)
  • Anstrengung: Maß an Energie, die ein Mitarbeiter für die Erfüllung seiner Aufgaben aufbringt
  • Leistung: Messbares Ergebnis einer Handlung eines Mitarbeiters. Die Messung erfolgt durch die Organisation.
  • Belohnung: Folge der Arbeitsleistung. Kann intrinsisch, also durch Erfolgserlebnisse, oder extrinsisch, durch Bezahlung, geprägt sein.
  • Zufriedenheit: Folge der wahrgenommenen, gerechten Belohnung.

Weitere Variablen

  • Valenz: Wertigkeit der Belohnung
  • Fähigkeiten und Eigenschaften: Grenzen der erbringbaren Leistungen
  • Rollenwahrnehmung: Mitarbeiter definiert seine erfolgreiche Arbeitsausführung an seinem Arbeitsplatz.
  • Wahrgenommene Wahrscheinlichkeit der Belohnung: $\rightarrow$ Bemühung $\rightarrow$ Leistung, gute Leistung $\rightarrow $ Belohnung 
  • Wahrgenommene gerechte Belohnung: Mitarbeiter bewertet die Entlohnung seiner Arbeit selbst.

Modell-Konzept

In welchem Zusammenhang die einzelnen Variablen zueinander stehen zeigt Ihnen die nachfolgende Abbildung:

Motivationsmodell nach Porter und Lawler
Motivationsmodell nach Porter und Lawler

In jedem Feld sehen Sie eine Zahl (1-9), diese steht für die Ablauffolge der Variablen in dem Modell. 

Kernaussagen der Motivationstheorie

Die individuelle Motivation eines Mitarbeiter wird durch zwei Wahrscheinlichkeiten bestimmt:

  1. Die Wahrscheinlichkeit, dass besondere Bemühungen zu einer verbesserten Arbeitsleistung führen,
  2. Die Wahrscheinlichkeit, dass gute Arbeitsleistungen zu der gewünschten Wertigkeit der Belohnung führen (Valenz).