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Maschinenelemente 2 - Reibungsarten

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Maschinenelemente 2

Reibungsarten

Reibung stellt besonders für Lager eine besondere Herausforderung dar. Nachfolgend möchten wir Lager in Bezug auf die auftretende Reibung unterscheiden. 

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Reibung beschreibt den Widerstand, der zwischen den Flächen zweier Körper auftritt und dadurch eine (verlustfreie) gegenseitige Bewegung durch Rollen, Gleiten oder Abwälzen einschränkt oder gänzlich verhindert.

Lager lassen sich in Bezug auf die Art der Relativbewegung wie folgt nach ihrer Reibungsart einteilen:

  • Lager mit Gleitreibung $\rightarrow $ Gleitlager $\rightarrow $ Beispiel: Lagerschale mit Kunststoff-, Teflon- oder Kupferbeschichtung
  • Lager mit Rollreibung $\rightarrow $ Wälzlager $\rightarrow $ Beispiel: Rillenkugellager
  • (Lager mit Bohrreibung $\rightarrow $ Spitzenlager) Heute unüblich, daher nicht Gegenstand dieses Kurses!

Gleitlager mit Gleitreibung 

Das Prinzip der Gleitreibung ist nachfolgende dargestellt:

Gleitreibung
Gleitreibung

In der anschließenden Abbildungen sehen Sie zwei Gleitlager in Form einer Lagerschale:

Wälzlager mit Welle
Wälzlager mit Welle

Schema einer Lagerschale:

Lagerschale mit Nut
Lagerschale mit Nut

In der Schale wird beinahe immer auf der Innenseite eine Nut und Bohrung eingebracht, damit das Lager von Außen mit Schmiermittel versorgt werden kann. 

Wälzlager mit Rollreibung

Auch hier sehen Sie zuerst ein Mal die Wirkweise der Rollreibung:

Rollreibung
Rollreibung

Ein typisches Wälzlager stellt das Zylinderrollenlager dar, so wie nachfolgend dargestellt:

Zylinderrollenlager
Zylinderrollenlager

In dieser Abbildung handelt es sich um ein einlagiges Zylinderrollen. Die Abwälzbewegung wird durch die Zylinder im Lager gewährleistet, die hier nicht auf Abstand zueinander gehalten werden [Kein Käfig].