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Funktionsanalyse > Function Analysis System Technique, FAST-Diagramm:

Ablaufplan eines FAST-Diagramms

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Technische Mechanik 3: Dynamik:
 Am 31.01.2017 (ab 16:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gradlinige Bewegung eines Massenpunktes
- In diesem 60-minütigen Webinar werden die kinematischen Grundaufgaben behandelt.
[weitere Informationen] [Terminübersicht]

In der nächsten Abbildung sehen Sie ein typisches FAST-Diagramm

FAST-Diagramm Schema
FAST-Diagramm Schema

Der Untersuchungsbereich wird durch die Left-Scope-Line und die Right-Scope-Line abgegrenzt. Der logische Funktionspfad beginnt bei der übergeordneten Funktion und endet in den unteren Verzweigungen, sowie den akzeptierten Funktionen. Spezifikationen, einmalige Funktionen sowie ständige Funktionen befinden sich zwar auch im Untersuchungsbereich, sie besitzen aber keine direkte Verbindung zum Funktionspfad. 

Damit Sie auch in Ihrer Klausur alles richtig erstellen, haben wir für Sie einen Ablaufplan erstellt:

Methode

Ablaufplan:

  1. Alle Funktionen müssen mit einem Substantiv und einem Verb bezeichnet werden.
  2. Alle Funktionen müssen über den jeweils für den IST-oder SOLL-Zustand optimierten Abstraktionsgrad verfügen.
  3. Keine Funktion darf auf die Frage „wie?“ mit einer Lösungsmöglichkeit antworten, sondern immer nur mit (einer) weiteren Funktion(en).
  4. Die logische Fragenkette muss durchgängig über alle im FAST-Diagramm verknüpften Funktionen – also einschließlich eventueller Verzweigungen zwischen zwei dieser Funktionen anwendbar sein. Dies gilt jedoch nicht für ständigen Funktionen, einmaligen Funktionen, Spezifikationen, sowie Parallelfunktionen.
  5. Es gibt im Fastdiagramm immer nur eine übergeordnete Funktion.
  6. Es gibt im Fastdiagramm immer nur eine Basisfunktion.
  7. Im Soll-FAST-Diagramm dürfen keine identischen Funktionen auftreten.
  8. Die ständigen Funktionen besitzen untereinander keine Verbindungen.
  9. Die einmaligen Funktionen besitzen untereinander keine Verbindungen.
  10. Die Spezifikationen besitzen untereinander keine Verbindungen.
  11. Parallelfunktionen müssen mit mindestens einer Linie nach oben oder unten, Folgefunktionen mit mindestens einer Linie nach links (nach einer Parallelfunktion) bzw. nach beiden Seiten (auf dem logischen Funktionspfad) an (eine) andere Funktion(en) angebunden sein.
  12. Pfeile werden als Verbindungslinien nicht eingesetzt, sondern nur einfache Linien.
  13. Folgefunktionen werden entweder direkt oder aber über eine Verzweigung im logischen Funktionspfad an die rechte Seite der vorangehenden Funktion angeschlossen.
  14. Parallelfunktionen schließen sich direkt an die Unter- oder Oberseite der zugehörigen Funktion an.
  15. Unvermeidbare unerwünschte Funktionen werden in einem SOll-FAST-Diagramm aufgeführt.
  16. Unnötige, also vermeidbar unerwünschte Funktionen dürfen nur in einem Ist-FAST-Diagramm vorkommen. Im SOLL-FAST-Diagramm müssen sie hingegen „positiv formuliert“ erscheinen.
  17. Unerwünschte Funktionen werden durch einen Doppelrahmen gekennzeichnet.

Wenn Sie sich an diese Regeln halten, so sollte Ihnen die Erstellung eines FAST-Diagramms in einer Klausur leicht fallen. 

Beispiel für ein FAST-Diagramm wieder Anhand einer Spülmaschine:
FAST-Diagramm einer Spülmaschine
FAST-Diagramm einer Spülmaschine
Multiple-Choice
Wodurch wird der Untersuchungsbereich beim FAST-Diagramm begrenzt?
0/0
Lösen

Hinweis:

Bitte kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. Es können auch mehrere Aussagen richtig oder alle falsch sein. Nur wenn alle richtigen Aussagen angekreuzt und alle falschen Aussagen nicht angekreuzt wurden, ist die Aufgabe erfolgreich gelöst.

Vorstellung des Online-Kurses Methodische ProduktentwicklungMethodische Produktentwicklung
Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Methodische Produktentwicklung

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Diese Themen werden im Kurs behandelt:

[Bitte auf Kapitelüberschriften klicken, um Unterthemen anzuzeigen]

  • Methodische Produktentwicklung: Überblick
    • Einleitung zu Methodische Produktentwicklung: Überblick
  • Methodisches Entwickeln
    • Einleitung zu Methodisches Entwickeln
    • Entwicklungsmethoden
    • Einordnung der Produktentwicklung im Unternehmen
    • Systeme
    • Normen und Richtlinien
  • Value Management
    • Einleitung zu Value Management
    • Wertziele und Wertanalyse
    • Wertanalyse
    • Theorie des erfinderischen Problemlösens TRIZ
  • Teamarbeit in der Produktenwicklung
    • Einleitung zu Teamarbeit in der Produktenwicklung
    • Gruppen und Gruppendynamik
    • Lerneffekte und Teamanforderungen
    • Teamarten
    • Teamentwicklung, Teamphasen
    • Synergieeffekte und Leistungspotentiales des Teams
    • Teamzusammensetzung
    • Teammoderation
      • Einleitung zu Teammoderation
      • Eigenschaften des Moderators
      • Fähigkeiten des Moderators
      • Weitere Moderationskriterien
    • Teamwertanalyse
  • Projektvorbereitung
    • Einleitung zu Projektvorbereitung
    • Auslöser für Projekte
    • Projektdefinition und Projektorganisation
    • Projektdatensammlung
  • Gesetzmäßigkeiten der Produktentwicklung
    • Einleitung zu Gesetzmäßigkeiten der Produktentwicklung
    • Evolutionsgesetz
    • Gesetz der Vollständigkeit der Systemteile
    • Gesetz der Energieleitfähigkeit eines Systems
    • Gesetz der ungleichmäßigen Entwicklung von Systemteilen
    • Gesetz des Übergangs in ein Suprasystem
    • Gesetz der Koordinierung des Rhythmus von Systemteilen
    • Weitere Gesetze
    • Zusammenwirken aller Gesetzmäßigkeiten
  • Funktionsanalyse
    • Einleitung zu Funktionsanalyse
    • Funktionsklassen
    • Funktionsdefinition
    • Funktionsstrukturen und Funktionsbaum
    • Function Analysis System Technique, FAST-Diagramm
      • Einleitung zu Function Analysis System Technique, FAST-Diagramm
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