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Produktion - Zeitliche Kapazitätsanpassung

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Produktion

Zeitliche Kapazitätsanpassung

Die Zeitliche Kapazitätsabstimmung beinhaltet die Erhöhung oder die Senkung der Arbeitszeit innerhalb einer Periode [Monat, Jahr].

Zur Umsetzung eines solchen Vorhabens, setzt das Unternehmen Überstunden oder Kurzarbeit ein. Dies hat den Vorteil, dass im Gegensatz zur quantitativen Kapazitätsabstimmung keine Mitarbeiter eingestellt oder entlassen werden müssen, wenn der Kapazitätsbedarf schwankt. Bezieht sich eine Kapazitätsabstimmung auf ganze Unternehmensbereiche spricht man nicht mehr von Überstunden oder Kurzarbeit, sondern vornehmlich von Zusatzschichten oder dem Schichtabbau

Dennoch muss sich ein Unternehmen an Vorgaben halten und kann nicht wahllos Mitarbeitern Arbeitszeit kürzen bzw. verlängern.

So muss das Arbeitszeitkonto immer am Ende einer Periode ausgeglichen sein

$\sum M^{mehr} = \sum M^{mind}  [M^{mehr} = \text{Mehrarbeit};\ \ M^{mind} = \text{Minderarbeit}] $

Zudem sind die Schwankungen der wöchentlichen Arbeitszeit nach unten und oben begrenzt.

$\ M^{mind} \le \overline{M^{mind}}\ \ \ \ [ \overline{M^{mind}} = \text{Obergrenze der Minderarbeit}]$

$\ M^{mehr} \le \overline{M^{mehr}}\ \ \ \  [\overline{M^{mehr}} = \text{Obergrenze der Mehrarbeit}] $ 

Diese Bedingungen finden sich nicht direkt innerhalb der Kostenfunktion einer Produktionsprogrammplanung wieder, sondern vielmehr in den Nebenbedingungen dieser.