ingenieurkurse
online lernen

Besser lernen mit Online-Kursen

NEU! Jetzt online lernen:
Produktion
Den Kurs kaufen für:
einmalig 39,00 €
Zur Kasse
Aggregierte Produktionsplanung > Einstufige Produktionsprogrammplanung > Einstufige mehrperiodige Produktionsprogrammplanung:

Prognosen zur Nachfrageentwicklung

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Technische Mechanik 3: Dynamik:
 Am 06.12.2016 (ab 16:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
Gratis-Webinar (Dynamik) Gradlinige Bewegung eines Massenpunktes
- Dieses 60-minütige Gratis-Webinar behandelt die geradlinige Bewegung eines Massenpunktes.
[weitere Informationen] [Terminübersicht]

Zur erfolgreichen Bestimmung einer Nachfrageprognose haben sich zwei Verfahren, als besonders erfolgreich behauptet. 

Zeitreihenprognosen

Zeitreihenprognosen bilden aus historischen Nachfragewerten vergangener Perioden einen Trend für Nachfragewerte zukünftiger Perioden. Besonders drei Nachfrageverläufe können hierbei unterschieden werden

1. Konstantes Niveau

Ein konstanter Nachfrageverlauf, schließt darauf, dass auch in zukünftigen Perioden mit ähnlich konstanten Nachfragewerten zu rechnen ist. Das Unternehmen wird im gleichem Umfang wie bisher produzieren.

Beispiel

Die Nachfrage nach Zahncreme unterliegt weder einem Trend noch einem saisonalem Verlauf, wodurch davon aus gegangen werden kann, dass auch zukünftig keine besondere Schwankung in der Nachfrage auftritt. 

2. Trendverlauf

Bei einem Trendverlauf steigen oder sinken die Nachfragewerte über einen längeren Zeitraum, und das Unternehmen wird mit Blick auf die zukünftigen Perioden entsprechend ihre Produktion steigern oder senken. 

Beispiel

Die Nachfrage nach Bioprodukten weist einen steigenden Trend auf, da sich in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren ein verstärktes Bewusstsein für gesunde, unbehandelte Nahrung entwickelt hat. Daher ist davon auszugehen, dass auch in zukünftigen Perioden die Nachfrage nach Bioprodukten ansteigen wird. Als Gegenbeispiel ist die Nachfrage nach Röhrenfernsehern exemplarisch. Hier zeigt der bisherige Trend stark ins Negative und es ist weiterhin mit einer Abnahme der Nachfrage zu rechnen.  

3. Saisonaler Verlauf

Den saisonalen Verlauf kennzeichnet, dass die Nachfragewerte periodisch schwanken, dh. Nachfragehochs und Nachfragetiefs treten kontinuierlich in den gleichen Perioden auf und das Unternehmen kann sich mit einer Produktionserhöhungen, bzw. -senkungen auf wiederkehrende Entwicklungen einstellen. 

Beispiel

Die Nachfrage nach Glühwein weist einen starken saisonalen Verlauf auf. So ist der Nachfrage nach Glühwein im Winter  sehr hoch, flacht mit Beginn des Frühlings stark ab und erreicht im Sommer einen Tiefpunkt, bevor die Nachfrage allmählich vom Herbst zum Winter wieder ansteigt. 

Wichtig

Jedem dieser Zeitreihenverläufe kann ein mathematisches Verfahren zugeordnet werden. Auf diese wird in kommenden Abschnitten separat eingegangen. 

Kenntnisse zukünftiger singulärer Ereignisse

Zukünftige singuläre Ereignisse können kurzfristige Veränderungen der Nachfrage auslösen. Besitzt ein Unternehmen dieses Wissen und kann abschätzen ob und welche Auswirkungen ein derartiges Ereignis auf die Nachfrage des eigenen Produkts hat, ist es möglich das Produktionsprogramm entsprechend anzupassen. 

Beispiel

Die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist ein zukünftiges Ereignis, welches mit angrenzender Wahrscheinlichkeit dazu führen wird, dass der Bierkonsum, also die Nachfrage nach Bier, während des mehrwöchigen Wettbewerbs stark steigen wird. Die deutschen Bierproduzenten werden mit Hinblick auf dieses Ereignis ihre Produktion stark steigern um den Bedarf an Bier ausreichend befriedigen zu können. 

Merke

Beide vorgestellten Verfahren unterscheiden sich besonders hinsichtlich ihrer Fristigkeit. Singuläre Ereignisse treten nur sporadisch auf und lassen keine mittelfristigen bis langfristigen Nachfrageprognosen zu. Dennoch helfen sie kurzfristig auf Nachfragespitzen einzugehen. Zeitreihenprognosen hingegen erfüllen die Anforderung zur Erkennung zukünftiger Nachfrageschwankungen und sind daher ein verlässliches Instrument. Wie bereits erwähnt kann jeder Zeitreihenverlauf mit Hilfe eines mathematischen Verfahrens berechnet werden. Diese Verfahren werden in den kommen Abschnitten behandelt. 
Lückentext
Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen.
Den Verlauf kennzeichnet, dass die Nachfragewerte periodisch schwanken, dh. Nachfragehochs und Nachfragetiefs treten kontinuierlich in den gleichen Perioden auf und das Unternehmen kann sich mit einer Produktionserhöhungen, bzw. -senkungen auf wiederkehrende Entwicklungen einstellen.
0/0
Lösen

Hinweis:

Bitte füllen Sie alle Lücken im Text aus. Möglicherweise sind mehrere Lösungen für eine Lücke möglich. In diesem Fall tragen Sie bitte nur eine Lösung ein.

Bild von Autor Jessica Scholz

Autor: Jessica Scholz

Dieses Dokument Prognosen zur Nachfrageentwicklung ist Teil eines interaktiven Online-Kurses zum Thema Produktion.

Jessica Scholz verfügt über langjährige Erfahrung auf diesem Themengebiet.
Vorstellung des Online-Kurses ProduktionProduktion
Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Produktion

Ingenieurkurse (ingenieurkurse.de)
Diese Themen werden im Kurs behandelt:

[Bitte auf Kapitelüberschriften klicken, um Unterthemen anzuzeigen]

  • Kurs: Produktion
    • Einleitung zu Kurs: Produktion
  • Produktionssysteme
    • Einleitung zu Produktionssysteme
    • Definition der Produktion
    • Fertigung und Herstellung als Teil der Produktion
    • Zusammenspiel mit anderen betrieblichen Bereichen
    • Einordnung der Industriebetriebe
    • Klassifizierung von Produktionstypen
      • Einleitung zu Klassifizierung von Produktionstypen
      • Anordnungstypen
      • Ablauftypen
      • Repititionstypen
      • Produktionsstrukturtyp
      • Auftragstypen der Produktion
      • Mischformen und Kombinationen
    • Planung und Organisation
      • Einleitung zu Planung und Organisation
      • Hierarchieebenen des Managements
      • Zielformulierung der Produktionsplanung
      • Produktionsplanung
        • Einleitung zu Produktionsplanung
        • Zeitbezug der Produktionsplanung
        • Aggregationsgrad
      • Produktionsorganisation
        • Einleitung zu Produktionsorganisation
        • Einliniensysteme
        • Mehrliniensysteme
  • Einführung in die Produktions- und Kostentheorie
    • Einleitung zu Einführung in die Produktions- und Kostentheorie
    • Produktionsfaktoren
    • Produktionsfunktionen
      • Grundgleichung der Produktionsfunktion
      • Grundlegende Eigenschaften
        • Einleitung zu Grundlegende Eigenschaften
        • Substitutionalität
        • Limitationalität
      • Produktionsfunktionstypen
        • Einleitung zu Produktionsfunktionstypen
        • Leontief-Produktionsfunktion
        • Input-Output-Systeme
        • Gutenberg-Produktionsfunktion
    • Kostenfunktionen
      • Einleitung zu Kostenfunktionen
      • Arten von Kostenfunktionen
      • Begriffe der Kostenrechnung
        • Fixe und variable Kosten
        • Gesamtkosten, Grenzkosten, Durchschnittskosten
        • Deckungsbeitrag
        • Gewinnschwelle / Break-Even
    • Minimalkostenkombination
  • Aggregierte Produktionsplanung
    • Einleitung zu Aggregierte Produktionsplanung
    • Einstufige Produktionsprogrammplanung
      • Einleitung zu Einstufige Produktionsprogrammplanung
      • Einstufige einperiodige Produktionsprogrammplanung
        • Einleitung zu Einstufige einperiodige Produktionsprogrammplanung
        • Einperiode Produktionsprogrammplanung (ein Engpass)
        • Einperiodige Produktionsprogrammplanung (mehrere Engpässe)
      • Einstufige mehrperiodige Produktionsprogrammplanung
        • Einleitung zu Einstufige mehrperiodige Produktionsprogrammplanung
        • Prognosen zur Nachfrageentwicklung
          • Einleitung zu Prognosen zur Nachfrageentwicklung
          • Methode des gleitenden Durchschnitts
          • Exponentielle Glättung erster Ordnung
          • Exponentielle Glättung zweiter Ordnung
        • Kapazitätsabstimmung
          • Einleitung zu Kapazitätsabstimmung
          • Quantitative Kapazitätsabstimmung
          • Zeitliche Kapazitätsanpassung
        • Erzeugnislager
  • Materialbedarfsplanung
    • Einleitung zu Materialbedarfsplanung
    • Verbrauchsanalysen
      • Verbrauchswertanalyse (ABC-Analyse)
      • Verbrauchsverlaufanalyse (RSU-Analyse)
      • ABC/RSU-Analyse
    • Plangesteuerte Materialbedarfsplanung
    • Verbrauchsgesteuerte Materialbedarfsplanung
    • Losgrößenmodelle ohne Kapazitätsbeschränkungen
      • Einleitung zu Losgrößenmodelle ohne Kapazitätsbeschränkungen
      • Klassisches Losgrößenmodell
        • Einleitung zu Klassisches Losgrößenmodell
        • EOQ-Modell
      • Dynamisches Losgrößenmodell
        • Einleitung zu Dynamisches Losgrößenmodell
        • Wagner-Whitin-Verfahren
        • Silver-Meal-Verfahren
        • Verfahren nach Groff
      • Kostenausgleichsverfahren
  • Termin- und Kapazitätsplanung
    • Einleitung zu Termin- und Kapazitätsplanung
    • Durchlaufterminierung
    • Kapazitätsbelastungsausgleich
    • Auftragsfreigabe und Ablaufplanung
      • Einleitung zu Auftragsfreigabe und Ablaufplanung
      • Flow-Shop-Probleme
        • Einleitung zu Flow-Shop-Probleme
        • Johnson-Algorithmus
      • Job-Shop-Probleme
      • Produktionskontrolle
  • 75
  • 12
  • 148
  • 73
einmalig 39,00
umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a bb) UStG
Online-Kurs Top AngebotTrusted Shop

Unsere Nutzer sagen:

  • Gute Bewertung für Produktion

    Ein Kursnutzer am 12.02.2016:
    "Alle Super :) "

  • Gute Bewertung für Produktion

    Ein Kursnutzer am 15.03.2015:
    "Bis jetzt alles top erklärt."

NEU! Sichere dir jetzt die perfekte Prüfungsvorbereitung und spare 10% bei deiner Kursbuchung!

10% Coupon: lernen10

Zu den Online-Kursen