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Bei diesem Managementkonzept können die Mitarbeiter in einem abgesteckten Rahmen selbstständig entscheiden. Die Führungsperson agiert nur in Ausnahmefällen. Ziel ist es, die Führungsperson von routinemäßigen Aufgaben zu entlasten.
Voraussetzungen
Damit dieses Führungskonzept auch erfolgreich funktionieren kann, müssen einige Faktoren gegeben sein:
- Ziele und Richtlinien für die auszuführenden Aufgaben müssen von der Führungsebene formuliert werden.
- Normal- bzw. Ausnahmefälle sowie Abweichungstoleranzen müssen festgelegt werden.
- Alle Mitarbeiter müssen über die unter 2. genannten Werte in Kenntnis gesetzt werden.
- Ein Kontroll- und Berichtwesen muss installiert werden.
- Innerhalb der Aufgabenbereiche müssen Regelungen und Zuständigkeiten klar kommuniziert werden.
- Die Kommunikation zwischen den Ebenen wird auf ein Minimum reduziert.
Kennzahlen
Unterstützt wird dieses Managementkonzept von verschiedenen Kennzahlen:
- Messgrößen
- Bewertungsmaßstäbe
- Soll-Größen
- Ist-Größen
- Ergebnissen
Kritik
Da die Kommunikation zu den Führungspersonen minimal abläuft, besteht die Gefahr, dass Mitarbeiter Situationen falsch einschätzen, da keine Rückkopplung stattfindet. Gerade Ausnahmesituationen bedürfen Eingriffen der Führungspersonen. Jedoch kann es vorkommen, dass motivierte Mitarbeiter diese Situation aufgrund der übertragenen Kompetenzen selbst lösen möchten und dabei fehlerhafte Entscheidungen treffen, die anschließend mit erhöhten Aufwand wieder korrigiert werden müssen.
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