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Unternehmensführung - Leistungs-Motivations-Theorie nach McClelland

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Unternehmensführung

Leistungs-Motivations-Theorie nach McClelland

Als dritte Inhaltstheorie behandeln wir nun die Leistungs-Motivations-Theorie nach McClelland. Die Theorie besagt, dass die meistens menschlichen Bedürfnisse nicht seit der Geburt bestehen sondern im Laufe eines Lebens erlernt werden. Besonders drei Bedürfnisse sowie deren Befriedigung stehen nach McClelland im Fokus zur Erklärung von Motivation:

  1. Leistungsstreben $\rightarrow $ need for achievement
  2. Soziales Streben $\rightarrow $ need for affiliation
  3. Machtstreben $\rightarrow $ need for power

1. Leistungstreben

Dieses Bedürfnis beinhaltet das Erreichen eines gesetzten Zieles durch eigene Leistung. Ein Bereich in dem dieses Bedürfnis besonders häufig auftritt ist der Verkauf. 

Speziell zwei Variablen prägen dieses Bedürfnis: Hoffen auf Erfolg und Angst vor Misserfolg. Mitarbeiter, die sich an der Variable Erfolg orientieren, wählen zumeist schwierige Aufgaben. Mitarbeiter, die sich hingegen an der Variable Misserfolg orientieren, vermeiden schwierige Aufgaben und arbeiten an der Erfüllung von einfachen Aufgaben. 

2. Soziales Streben

Dieses Bedürfnis beinhaltet das Streben nach Zugehörigkeit und der Pflege von zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Wertschätzung eigener Leistungen durch Mitarbeiter und Vorgesetzte ist hier besonders entscheidend. Dieses Bedürfnis tritt in Unternehmen sehr häufig im Bereich der Forschung auf. Sehr selten hingegen tritt dieses Bedürfnis im Management auf, da hier emotionale, zwischenmenschliche Beziehungen und Kooperationen oft als hinderlich für die eigene Karriereentwicklung angesehen werden.  

3. Machtstreben

Dieses Bedürfnis beinhaltet den Willen Einfluss über Dritte zu erlangen und somit in der Unternehmenshierarchie aufzusteigen. Mitarbeiter bei denen dieses Bedürfnis besonders ausgeprägt ist, beschäftigen sich weniger mit Arbeitsleistung, dafür aber mit der Erreichung von Prestige und Status. Weitere Attribute dieses Bedürfnisses sind Konkurrenzdenken und