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Werkstofftechnik 1 - Phasengemische

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Werkstofftechnik 1

Phasengemische

Viele wichtige Werkstoffe bestehen aus Phasengemischen, bzw Kristallgemischen. Bekannte Beispiele hierfür sind Stähle, Hölzer und Polymere.
Die Phasen sind von einander durch Grenzflächen getrennt und greifen nicht ineinander über. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem heterogenen System. Nachfolgend ist ein solches heterogenes System abgebildet.

Phasengemisch
Phasengemisch

Welche Werkstoffe und in welchem Umfang diese miteinander gemischt werden, hängt immer von den erforderlichen Eigenschaften ab und schlägt sich letztlich in den Phasengemischen nieder. Stabil ist ein solches System immer dann, wenn es sich im thermodynamischen Gleichgewicht befindet. Auch hier spielt die freie Enthalpie G wieder eine entscheidende Rolle. Denn nur wenn diese ihr Minimum erreicht, besteht ein thermodynamisches Gleichgewicht und alle Vorgänge kommen zum Erliegen.

Anschauungsbeispiel

Beispiel

In einem 2-Phasengemisch aus den Komponenten A und B mit zwei Phasen, stellt sich das Gleichgewicht nur ein, sofern sich die Anteile der Komponenten in den Phasen 1 und 2 ändert. Dh. Komponente A wird so lange von Phase 1 in Phase 2 übergehen [oder umgekehrt], bis die Potentialänderung in beiden Phasen identisch ist.