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Werkstofftechnik 1 - Van der Waals'sche Bindung

Kursangebot | Werkstofftechnik 1 | Van der Waals'sche Bindung

Werkstofftechnik 1

Van der Waals'sche Bindung

Neben der Wasserstoffbrückenbindung ist die Van der Waal'sche Bindung die gängigste sekundäre Bindungsart.

Van-der-Waals-Bindung
Van-der-Waals-Bindung

Die Bindung ergibt sich dadurch, dass infolge einer Verbindungsbildung durch die Deformierung der Elektronenhüllen der negative und positive Ladungsschwerpunkt nicht mehr in einem Punkt vereinigt sind. Dh. beide Punkte sind auseinandergerückt. Man nennt diesen Vorgang Dispersion und er ist vergleichbar mit der Eigenschaft eines schwachen Dipol-Magneten.

Das Molekül ist nun polarisiert , also zu einem Dipol geworden und kann in entsprechender Nähe zu einem anderen Dipol angezogen werden. Die dabei vorliegende Bindungsenergie ist mit ca. $\ 1 \frac{kJ}{mol}$ im Vergleich zu anderen Verbindungsarten sehr schwach und variiert je nach Molekülgröße. 

Van-der-Waals'sche Bindung (Reaktion)
Van-der-Waals'sche Bindung (Reaktion)

Merke

Die Van der Waal'sche Bindung als auch die Wasserstoffbrückenbindung sind übrigens der Grund dafür, dass Wasser unter normalen Temperaturen im flüssigen und nicht gasförmigen Zustand vorliegt. 
Vetreter der van der Waals'schen Bindung: Polystyrol/Styropor
Vetreter der Van der Waals'schen Bindung: Polystyrol/Styropor