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Werkstofftechnik 2 - Gütenormen

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Werkstofftechnik 2

Gütenormen

Merke

GüteNormen dienen hauptsächlich der Gewährleistung, dass ein Werkstoff immer die gleichen Eigenschaften besitzt. 

Faktoren, die keinen Einfluss auf die Werkstoffherstellung haben sollten, sind beispielsweise der Herstellungsort und der Herstellungszeitraum.  Aus diesen und weiteren Gründen ist die von den internationalen und nationalen Organisationen betriebene Normungsarbeit auch so wichtig. Gütenormen werden aber nicht ausschließlich von großen Organisationen verfasst, sondern sind auch Gegenstand der Arbeit von

  • Verbänden,
  • Vereinen,
  • Behörden,
  • und Herstellern und Anwendern.

Was wäre wenn es keine Gütenormen gäbe?

Im Folgenden eine Auflistung möglicher Szenarien:

  • Ein Bauteil wurde falsch gegossen und erfüllt nicht die gewünschte Festigkeit $\rightarrow $ Bauteil versagt im Betrieb.
  • Der Werkstoff zum Bau eines Druckkessels besitzt an mehreren Stellen unterschiedliche Dicken $\rightarrow $ Bildung von Rissen aufgrund unterschiedlicher Spannungen.
  • Der Werkstoff erfüllt nicht die gewünschten Temperatureigenschaften $ \rightarrow $ Fest eingebautes Bauteil, lockert sich bei starkem Temperaturabfall.
  • Ein Bauteil soll ausgelegt werden $ \rightarrow $ Werkstoffauswahl gestaltet sich schwierig, da keine einheitlichen Eigenschaften festgehalten sind. 

Merke

Normen und speziell Gütenormen sind aus der heutigen Industriekultur nicht wegzudenken. Deshalb ist es oft so, dass ganze Chargen von Bauteilen aussortiert werden müssen, da sie von den Gütenormen abweichen. Diesen Vorgang kann man häufiger in der Kunststoffindustrie beobachten.