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Werkstofftechnik 2 - Normen

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Werkstofftechnik 2

Normen

In beinahe jedem Bereich des Lebens versucht man Standards zu erzeugen, die eine Vergleichbarkeit von Objekten erlauben, wie in der erzeugenden Industrie oder im Dienstleistungssektor. Auch in der Werkstofftechnik haben sich im Zeitverlauf, sowohl standardisierte Verfahren als auch Standards bei der Zuordnung von Werkstoffen anhand ihrer Eigenschaften entwickelt.

Hierzu verwendet man speziell in Bezug auf Werkstoffe Normen und Richtlinien.

Zwecke die Normen und Richtlinien erfüllen können:

  • Repitierbarkeit eines speziellen Werkstoffs unter Beachtung der Norm.
  • Genaue Definition eines Werkstoffs durch Kenntnis der zugehörigen Norm.
  • Eine direkte und lückenlose Verständigung zwischen Erzeugern und Nutzern von Werkstoffen.
  • Institute zur Prüfung von Werkstoffen können erst mit der Einführung von Normen und Richtlinien aussagekräftige und empirische Untersuchungsergebnisse vorstellen.

Obwohl es wünschenswert wäre alle Normungen in einem Standardwerk zu erfassen, existiert eine Vielzahl von nationalen und internationalen Normungsarten. Bekannte Vertreter sind hierbei:

Nationale Normen

  • DIN-Norm = Normen des deutschen Instituts für Normung e.V.
  • AFNOR = Normen des französischen Instituts für Normung [Association Francaise de Normalisation]
  • TGL-Norm = Normung von Technik, Gütervorschriften und Lieferbedingungen
  • sowie Normen die auf Verbände und Fachbereiche zugeschnitten sind. Hierbei nennenswert sind VDI-Richtlinien, MIL-Standards [Militär-Normen] und Luftfahrtnormen sowie SEW-Blätter [Normen des Fachbereichs Stahl und Eisen]

Internationale Normen

  • Euro-Norm = Normen, die einen europaweiten Standard gewährleisten.
  • Iso-Norm = Normen, die einen weltweiten Standard gewährleisten.

Merke

Speziell in der Werkstofftechnik kategorisiert man Normen in drei Bereiche: Gütenormen, Prüfnormen und Begriffsnormen. 

Wichtig

In den kommenden Lehrtexten erlernen Sie das Handwerk zur eindeutigen Beschreibung von Werkstoffen.