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Werkstofftechnik 2 - Prüf- und Begriffsnormen

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Werkstofftechnik 2

Prüf- und Begriffsnormen

Neben den Werkstoffen ist auch eine systematische Normung der den Werkstoff begleitenden Bereiche notwendig. So gibt es strikte Vorgaben für die ordnungsgemäße Durchführung von Prüfungen und der Verwendung bzw. Definition von Begriffen. 

PrüfNormen 

Prüfnormen haben die Aufgabe zu gewährleisten, dass Materialprüfungen einheitlich ablaufen und somit wiederholbare sowie vergleichbare Ergebnisse liefern.  Prüfnormen orientieren sich an bestimmten Gesichtspunkten, welche nachfolgend aufgelistet sind:

  • Zweck $\rightarrow $ Zielsetzung eines genormten Versuchs unter Beachtung von Normen und Parametern formulieren.
  • Anwendungsbereich $\rightarrow $ Festlegung des Anwendungsbereichs und des Bereichs in dem die Prüfnorm gilt. 
  • Begriffe und Zeichen $\rightarrow $ Erläuterung aller notwendigen Begriffe, Kürzel, Dimensionen und Formeln inkl. Herleitung. 
  • Probenform und Probenherstellung $\rightarrow $ Festlegung und Dokumentation aller erforderlichen Verfahrensschritte zur Herstellung einer Probe und anschließende Beschreibung der Probenparameter.
  • Prüfgerät $\rightarrow $ Festlegung des Versuchsaufbaus sowie der einzelnen Prüfgerätbestandteile.
  • Versuchsdurchführung $\rightarrow $ Alle den Versuch betreffenden Parameter werden erfasst und der Versuch gegebenenfalls angepasst. 
  • Versuchsauswertung $\rightarrow $ In der Versuchsauswertung wird eine einheitliche Dokumentation festgelegt. 
  • Prüfbericht $\rightarrow $ Unter Hinweis auf die verwendete Norm enthält der Prüfbericht alle Erfassten Prüfergebnisse. Ferner sind auch Faktoren wie Probenform, Prüfgerät erneut aufgeführt. 

Begriffsnormen

Damit Versuche und die Ergebnisse aus diesen Versuchen verschiedener Institute verglichen werden können, ist eine Vereinheitlichung notwendig. Dies setzt auch eine Vereinheitlichung von Begriffen und Begriffsinhalten voraus, wie beispielsweise die VDI-Richtlinie 3822 oder DIN 50900 erfasst.