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Werkstofftechnik 2 - Metallurgische Verfahren

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Werkstofftechnik 2

Metallurgische Verfahren

Im Gegensatz zu Edelmetallen, die in reiner Form vorliegen, sind andere Metalle nur als Mineralien in chemischer Verbindung vorliegend. Diese Verbindungen sind meistens oxidischer oder sulfidischer Art. Sind mehrere Mineralien in einer Mischung miteinander verbunden, so spricht man auch von einem Erz. Aus diesem Erz versucht die Metallurgie Metalle zu gewinnen.

Eisenerz
Eisenerz

 

Teilschritte zur Gewinnung von Rohmetall

Hierbei werden in den meisten Fällen drei Teilschritte durchlaufen: 

  1. Die Aufbereitung des Erzes: Steigerung der metallischen Konzentration im Erz und Erzeugung eines besser präparierten Erzes.
  2. Die Gewinnung des Rohmetalls: Herauslösen des gewünschten Metalls aus seiner chemischen Verbindung und Abspaltung von anderen gegebenenfalls vorhandenen Metallen. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Gangart.
  3. Die Raffination des Rohmetalls: Diese Verfahren laufen bis die gewünschte Reinheit erzielt ist und unerwünschte Begleitelemente ausreichend entfernt wurde.

 

Verfahren zur Metallgewinnung

Welche Metallgewinnungs- und Raffinationsverfahren letztlich zum Einsatz kommen, hängt immer von der Beschaffenheit des Erzes, der Konzentration des Metalls im Erz und der gegebenenfalls zusätzlich zu gewinnenden Begleitelemente ab. Für beinahe jeden Fall ist ein passendes Verfahren vorgesehen, aber hauptsächlich unterscheidet man drei Verfahrensrichtungen:

  1.  pyrometallurgische Verfahren
  2.  hydrometallurgische Verfahren und
  3.  schmelzelektrolytische Verfahren.  

Das älteste und nach wie vor am häufigsten eingesetzte Verfahren ist das pyrometallische Verfahren. Bekannte Metallarten, die nach diesem Verfahren gewonnen werden sind:

Blei, Kupfer, Nickel, Titan und natürlich Eisen.

Hinweis

Hier klicken zum Ausklappen In den kommenden Abschnitten werden wir einzeln auf die unterschiedlichen Stationen, beginnend bei der Erzaufbereitung bis hin zu den finalen Umformverfahren, eingehen.