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Anorganische Chemie - Bindungsarten, Bindungsstärke und Bindungslänge

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Anorganische Chemie

Bindungsarten, Bindungsstärke und Bindungslänge

Im Rahmen des Kurses werden wir Ihnen die 6 Bindungsarten vorstellen, die in zwei Kategorien eingeteilt werden. Wir unterscheiden starke Bindungen und schwache Bindungen:

Starke Bindungen:
  • Ionenbindungen,

    Ionenbindung
    Ionenbindung


  • Atombindungen, bzw. kovalente Bindungen,

    Atombindung
    Atombindung


  • Koordinative Bindungen

    Koordinative Bindung
    Koordinative Bindung


  • Metallbindungen

    Metallbindungen
    Metallbindungen

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Die Bindungsstärke für starke Bindungen liegt im Bereich zwischen $ 100 - 500 \frac{kJ}{mol} $ .
Schwache Bindungen:
  • Wasserstoffbrückenbindungen,

    Wasserstoffbrückenbindung
    Wasserstoffbrückenbindung


  • Van-der-Waals-Bindungen,

    Van-der-Waals-Bindung
    Van-der-Waals-Bindung



Merke

Hier klicken zum Ausklappen Die Bindungsstärke für schwache Bindungen liegt im Bereich zwischen $ < 100 \frac{kJ}{mol} $ .

Grundsätzlich liegt der Unterschied aller Bindungsarten zueinander in der Bindungsstärke, welche in $ \frac{kJ}{mol} $ angegeben wird. Somit handelt es sich bei der Bindungsstärke eindeutig um eine energetische Größe, daher auch die alternative Bezeichnung Bindungsenergie. Ein weiteres charakteristisches Merkmal zur Unterscheidung der Bindungsarten ist die Bindungslänge. Diese beschreibt den Abstand der Atomkerne der Bindungspartner. Die Maßeinheit der Bindungslänge ist $ nm $ oder $ pm $.

Wir gehen bei der Betrachtung der einzelnen Bindungsarten immer von Idealtypen aus. Denn grundsätzlich entstehen die Bindungen um einen energetisch günstigen Zustand zu erreichen. Dieses Bestreben sollte Ihnen noch aus dem Abschnitt des Periodensystems bekannt sein, Stichwort: Edelgaskonfiguration.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Das Auflösen (Brechen) einer chemischen Bindung, sowie deren Neubildung wird auch als chemische Reaktion bezeichnet.