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Anorganische Chemie - 2. Hauptgruppe des PSE, Erdalkalimetalle

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Anorganische Chemie

2. Hauptgruppe des PSE, Erdalkalimetalle

2. Hauptgruppe, Erdalkalimetalle
2. Hauptgruppe, Erdalkalimetalle

Die Elemente der zweiten Gruppe besitzen 2 Valenzelektronen in ihrer Valenzschale und erreichen die Edelgaskonfiguration indem sie zwei Ihrer Außenelektronen abgeben. Man bezeichnet diese Gruppe als Erdalkalimetalle. Ihre Reaktivität steigt mit der steigenden Ordnungszahl kontinuierlich an. Abgesehen von Beryllium, welches hart und spröde ist, sind die anderen Erdalkalimetalle weich und sehr gut verformbar. Zudem besitzen sie einen typischen metallischen Glanz, der aber infolge von Oxidation an der Oberfläche kurzfristig vergeht. Zudem handelt es sich bei Erdalkalimetallen um Leichtmetallen, die allesamt Dichten von weniger als $ 4,5 \frac{g}{cm^3} $ aufweisen. 

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Erdalkalimetalle besitzen eine besonders gute Reaktivität mit Nichtmetallen wie Sauerstoff oder Chlor.

Beispiel

Hier klicken zum Ausklappen Die wichtigsten Vertreter für industrielle Prozesse in dieser Gruppe sind Magnesium und Calcium. Ersteres besonders als Bestandteil von Legierungen. Zudem nutzt man Beryllium häufig als Bestandteil in Kupferlegierungen zur Steigerung der Härte. Calcium wird weniger als Legierungselement verwendet als vielmehr zur Reduktion.

Merke

Hier klicken zum Ausklappen Elemente der 2. Hauptgruppe: Beryllium (Be), Magnesium (Mg), Calcium (Ca), Strontium (Sr), Barium (Ba), Radium(Ra) [radioaktiv]  

Ordnungszahlen, Elektronegativität und atomare Masse:

Beryllium: 4 | 1,5 | 9,01 (in u)

Magnesium: 12 | 1,7 | 24,30

Calcium: 20 | 2,0 | 40,07

Strontium: 38 | 1,7 | 87,62

Barium: 56 | 1,6 | 137,32

Radium: 88 | 1,0 | 226