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Fertigungslehre - Maskenformverfahren

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Fertigungslehre

Maskenformverfahren

Das Maskenformverfahren zählt zu den genauesten Gießverfahren. Anders als bei den anderen Verfahren wird hier keine vollständige Form hergestellt sondern nur eine wenige Millimeter dünne Formmaske. Die Dicke der Formschale überschreitet selten mehr als 5 mm in der Dicke. Dennoch zeichnet sie sich besonders durch hohe Stabilität, hohe Maßgenauigkeit und einen geringen Formsandverbrauch aus.

Als nachteilig kann man bei diesem Verfahren anführen, dass der notwendige Harzanteil zur Erstellung der Formmaske sehr teuer ist.

Verfahrensablauf:

Im ersten Schritt wird das Sand-Kunstharzgemisch auf eine beheizte Modellplatte aufgeschüttet. Infolge der Erwärmung von bis zu 280 °C schmilzt das Gemisch oberhalb der Platte und bildet eine Formmaske. Der überschüssige Formstoff kann anschließend durch Kippen entfernt werden. Die noch sehr instabile Formmaske wird in einem Ofen bei 450 °C erwärmt und härtet dabei vollständig aus. Anschließend können die Formschalenhälften zusammengefügt werden, ergeben dabei die Gesamtform und sind anschließend einsatzbereit.

In der nächsten Abbildung sehen Sie nochmals die einzelnen Verfahrensschritte zur Herstellung einer Formmaske:

Formmaskenherstellung
Formmaskenherstellung

Merke

Dieses Verfahren eignet sich für mittlere bis große Serie und realisiert Gussteile mit einem Stückgewicht von bis zu 150 kg.

Merke

In der Literatur wird dieses Verfahren häufig als Croning-Verfahren bezeichnet.