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Zielformulierung der Produktionsplanung

WebinarTerminankündigung aus unserem Online-Kurs Thermodynamik:
 Am 13.12.2016 (ab 16:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.
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In dem vorangegangenen Abschnitt wurden die drei Führungsebenen vorgestellt. Obwohl jede Führungsebene den Unternehmenserfolg als oberstes Ziel verfolgt, sind die internen Ziele jeder Ebene hinsichtlich Tragweite und Dimension sehr unterschiedlich.

Obere Führungsebene

So ist das primäre Ziel der oberen Führungsebene die Sicherung des Unternehmens und die damit verbundenen ökonomischen Ziele, insbesondere der Rentabilität. Dies beinhaltet unternehmensinterne und unternehmensexterne Faktoren. Interne Faktoren sind beispielsweise das Zusammenwirken von Interessengruppen im Unternehmen, externe Faktoren hingegen beziehen sich auf die Wechselwirkungen von Unternehmen und Unternehmensumwelt.

Mittlere Führungsebene

Die mittlere Führungsebene verfolgt hauptsächlich finanzielle Ziele. Auf dieser Ebene geht es um die Maximierung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und der Deckungsbeiträge. Gleichzeitig wird auch eine Minimierung der Produktionskosten angestrebt.

Untere Führungsebene

Ziel dieser Ebene ist die Realisierung von Mengen- und Zeitzielen. Diese beziehen sich direkt auf den Produktionsprozess vor Ort. Es wird beispielsweise entschieden wann, wie und wo, Einsatzgüter und Personal im Produktionsprozess zum Einsatz kommen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die untere Führungsebene eine maximale Produktivität zum Ziel hat.

Merke

Auf jeder Ebene wird die Realisierung der Ziele anhand von Kennzahlen zu Rentabilität, Wirtschaftlichkeit und Produktivität gemessen. 

Rentabilität

Die Rentabilität misst das Verhältnis zwischen Unternehmensgewinn und dem dafür eingesetzten Kapital.

$\text{Rentabilität} = \frac{\text{Gewinn}}{\text{Kapital}} $

Merke

Je nachdem, ob das Unternehmen Gesamt-, Eigen- oder Fremdkapital verwendet, unterscheidet man auch zwischen Gesamt-, Eigen- und Fremdkapitalrentabilität. 

Wirtschaftlichkeit

Merke

Die Wirtschaftlichkeit misst das Verhältnis zwischen Erlösen und Kosten eines Unternehmens zu Marktpreisen. 

Es wird unterschieden zwischen dem Minimumprinzip und dem Maximumprinzip.

  • Minimumprinzip: Bei einer vorgebenen Leistung sollen die Kosten minimiert werden. 
  • Maximumprinzip: Bei einem vorgegebenen Kostenbetrag wird eine maximale Leistung erzielt.

$ \text{Wirtschaftlichkeit} = \frac{\text{Leistung}}{\text{Kosten}} = \frac{\text{Aufwand}}{\text{Ertrag}} $

Beispiel

Ein Unternehmen investiert in eine Produktionsmaschine, die weniger Strom braucht und gleichzeitig präziser arbeitet. Mit weniger Aufwand kann also besser produziert werden. Das steigert die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Produktivität

Merke

Die Produktivität beschreibt das mengenmäßige Verhältnis zwischen Output-Menge und Input-Menge. 

$\text{Produktivität} = \frac{\text{Output}}{\text{Input}}$

In den meisten Fällen, lässt sich jedoch eine Gesamtproduktivität aufgrund der Kennzahlenhöhe nicht ermitteln. Daher erfolgt die Messung durch die Bildung von Teilproduktivitäten. Hierzu setzt man die gesamte Output-Menge mit der Menge der betrachteten Input-Art ins Verhältnis.

Ausprägungen:

$ \text{Arbeitsproduktivität} = \frac{\text{Output}}{\text{Mitarbeiter}} $

$ \text{Maschinenproduktivität} = \frac{\text{Output}}{\text{Maschinenstunden}} $

$ \text{Materialproduktivität} = \frac{\text{Output}}{\text{Materialeinsatz}} $ 

Dieses Vorgehen ermöglicht einen Vergleich von unterschiedlichen Produktionsstätten in Bezug auf ihre Produktivität.  

Bild von Autor Jessica Scholz

Autor: Jessica Scholz

Dieses Dokument Zielformulierung der Produktionsplanung ist Teil eines interaktiven Online-Kurses zum Thema Produktion.

Jessica Scholz verfügt über langjährige Erfahrung auf diesem Themengebiet.
Vorstellung des Online-Kurses ProduktionProduktion
Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

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